Gemeinde-Bildschirme

Anleitung

Fernseher, Monitor oder Tablet in der Gemeinde: Lieder und Textwort, Abkündigungen, Termine und eigene Aushänge – mit QR-Codes zum Anmelden und für den Kalender. Auf Wunsch ein Übertragungs-Bildschirm für den Bildmischer. Ohne zusätzliche Software, zentral eingestellt.

Ein Fernseher im Foyer, ein Monitor am Eingang oder ein Tablet an der Wand: Die Gemeinde-Bildschirme zeigen, was in der Gemeinde läuft – die Lieder und das Textwort zum Gottesdienst, freigegebene Abkündigungen, die Termine der nächsten Wochen und eigene Aushänge. Immer aktuell, ohne dass jemand etwas abtippen muss, und ohne zusätzliche Software.

Termine der nächsten Wochen auf dem Bildschirm
Lieder zum Gottesdienst – groß und gut lesbar

Auf einen Blick

🎵 Lieder & Textwort

Am Tag des Gottesdienstes: die Lieder mit Nummer, Titel und auf Wunsch Strophen – je weniger Lieder, desto größer. Dazu das Textwort als Bibelstelle oder mit Wortlaut.

📣 Abkündigungen

Alles, was der Dienstleiter für die Bildschirme markiert und freigegeben hat – gut lesbar mit was, wann, wo.

📅 Termine

Gottesdienste und öffentliche Veranstaltungen der nächsten Wochen, Zeile für Zeile von oben aufgebaut. Hochkant passen mehr Termine auf eine Seite.

📌 Aushänge

Eigene Seiten mit Text, Bild oder Plakat – etwa „Jetzt registrieren“ oder das Adventskonzert. Mit Zeitraum und Freigabe.

📱 QR-Codes

Zum Anmelden (Veranstaltung, IPTV-Übertragung), zum Übernehmen in den eigenen Kalender und für Links in Aushängen – groß, mit Rand und Abstand.

👆 Touchscreen

Läuft durch wie eine Anzeige. Unten Buttons je Gruppe: Antippen zeigt sofort deren Termine, Termine antippen zeigt Details.

🧩 Ohne Zusatzsoftware

Ein Browser genügt: Raspberry Pi, Mini-PC, Fire-TV-Stick, Smart-TV oder Tablet. Gekoppelt per Code, eingestellt zentral im Arbeitsbereich.

🇩🇪 Bei uns gespeichert

Alle Inhalte kommen von unserem eigenen Server mit Standort in Deutschland. Auf dem Bildschirm stehen keine Namen von Gruppenmitgliedern.

Was die Bildschirme zeigen

Jeder Bildschirm zeigt die eingeschalteten Inhalte nacheinander im Durchlauf. Wie lange eine Seite stehen bleibt, richtet sich nach ihrem Inhalt: 3 Sekunden zum Hinschauen, dazu die Lesezeit (150 Wörter pro Minute) und der Aufbau der Zeilen – mindestens die eingestellte Standzeit, höchstens 90 Sekunden. Alles beginnt immer oben.

  • Lieder und Textwort erscheinen nur am Tag des Gottesdienstes. An Tagen ohne Gottesdienst kann ein Bildschirm auf Wunsch „Textwort für den nächsten Gottesdienst“ mit Tag, Datum und Uhrzeit zeigen – an Gottesdiensttagen nie, damit nichts verwechselt wird.
  • Abkündigungen: nur Punkte, die beim Zusammenstellen mit 🖥 markiert und freigegeben sind – die nächsten, sonst die zuletzt verlesenen (bis 6 Tage).
  • Termine: Gottesdienste und öffentliche Veranstaltungen der Gemeinde und des Bezirks. Termine mit QR-Code (Anmeldung, Kalender) bekommen bei Anzeigen eine eigene Seite – in der Liste selbst stehen keine QR-Codes.
  • Aushänge: eigene Seiten für einen Zeitraum, siehe unten.
  • Uhr & Datum: groß, auf Wunsch als eigene Seite; Datum und Uhrzeit stehen außerdem oben rechts.
Textwort zum Gottesdienst
Abkündigungen auf dem Bildschirm

Anzeige oder Touchscreen

Eine Anzeige läuft einfach durch. Ein Touchscreen zeigt dasselbe – und hat unten eine feste Leiste mit einem Button je Gruppe (Kurzname und Farbe aus dem Gemeindeplan). Antippen zeigt sofort die Termine dieser Gruppe – ohne Namen. Jeder Termin lässt sich antippen und zeigt dann Details: Tag mit Uhrzeit, Ort, Beschreibung, bei Veranstaltungen Anmeldeschluss und freie Plätze und die QR-Codes. „‹ Zurück“ führt sofort zur normalen Anzeige zurück, sonst geschieht das nach 90 Sekunden ohne Berührung (je Bildschirm einstellbar). Welche Gruppen erscheinen – nur öffentliche oder alle, einzelne ausgewählt –, legen Sie je Bildschirm fest.

Touchscreen mit Gruppen-Buttons
Details zu einem angetippten Termin mit QR-Codes

Was Sie brauchen

  • Einen Fernseher oder Monitor (quer oder hochkant) oder ein Tablet.
  • Ein Gerät mit Browser: Raspberry Pi 4 oder 5 (empfohlen, zwei HDMI-Ausgänge), Mini-PC, Fire-TV-Stick, Smart-TV mit Browser oder Tablet.
  • Internet (WLAN oder Kabel). Bricht es ab, zeigt der Bildschirm den letzten Stand weiter.
  • Keine Zusatzsoftware, keine App, kein Konto auf dem Gerät. Ein Rechner mit zwei Ausgängen kann zwei Bildschirme mit eigenen Einstellungen betreiben.
Hochkant passen mehr Termine auf eine Seite

Schritt für Schritt einrichten

  1. Adresse öffnen

    Am Gerät im Browser nak-lv.de/bildschirm/ öffnen und auf Vollbild stellen (am besten im Kiosk-Modus des Browsers – die genauen Befehle für Raspberry Pi, Windows und Fire TV stehen unter Verwalten → Bildschirme → „Einrichtungs-Anleitung für das Gerät“).

  2. Code ablesen

    Der Bildschirm zeigt einen Kopplungscode, z. B. „K7Q-2MX“. Er gilt 24 Stunden.

    Der Bildschirm zeigt einen Kopplungscode
  3. Koppeln

    Im Arbeitsbereich unter Verwalten → Bildschirme den Code und einen Namen eintragen (z. B. „Foyer – Fernseher“) und „Koppeln“ tippen. Nach wenigen Sekunden startet die Anzeige von selbst.

    Übersicht der Bildschirme mit Vorschau, Status und Einstellungen
  4. Einstellen

    „Bearbeiten“ öffnet den Konfigurator mit Live-Vorschau: Anzeige oder Touchscreen, Farben (mit Lesbarkeits-Prüfung), Schriftgröße, Inhalte und Reihenfolge per Anfasser, Übergang, Standzeit (auf Wunsch mit einer dünnen Leiste am unteren Rand, die die Restzeit der Seite zeigt – bei Touchscreens immer), wandernde Hervorhebung in Listen (die hinterlegte Zeile rückt Zeile für Zeile nach unten), Betriebszeiten, Darstellung der Lieder, Zeitraum der Termine. Ob das Gerät quer oder hochkant hängt, erkennt es selbst.

    Konfigurator mit Live-Vorschau
  5. Fertig

    „Speichern“ – der Bildschirm übernimmt die Einstellungen bei der nächsten Abfrage, spätestens nach einer Minute. In der Übersicht sehen Sie, ob er online ist und was er gerade zeigt.

Ablauf rund um den Gottesdienst

Jeder Bildschirm kennt vier Zeitabschnitte: vor dem Gottesdienst (ab einstellbaren Minuten vorher), während (Dauer einstellbar, Sonntag und Wochentag getrennt), nach dem Gottesdienst (einstellbare Minuten ab dem Ende) und die übrige Zeit. Für jeden Abschnitt legen Sie eigene Folien in eigener Reihenfolge fest – im Konfigurator mit „🗓 Ablauf und Folien bearbeiten“: Bausteine in eine oder mehrere Spalten ziehen, innerhalb einer Spalte sortieren, mit × entfernen. Auf Handy und Tablet + antippen und die Spalte wählen.

  • Eine leere Spalte zeigt dasselbe wie die übrige Zeit.
  • „Während“ und „Übrige Zeit“ lassen sich auf Bildschirm aus stellen – dann läuft der Bildschirm z. B. nur rund um die Gottesdienste.
  • Überschneiden sich zwei Gottesdienste, hat „vor dem nächsten Gottesdienst“ Vorrang.
  • Wird auf dem Übertragungs-Bildschirm der Nachspann gestartet („Übertragung beendet“), schalten die Bildschirme der Gemeinde – und aller angeschlossenen Gemeinden – sofort auf „nach dem Gottesdienst“.
  • Unter der Live-Vorschau lässt sich jede Phase einzeln ansehen.
Ablauf rund um den Gottesdienst: Bausteine in die Phasen ziehen

Bildschirmschoner

Soll gerade nichts angezeigt werden (z. B. „Während: Bildschirm aus“ oder keine Folie), zeigt der Bildschirm wahlweise schwarz, Uhr & Datum, den nächsten Gottesdienst oder einen eigenen Text der Gemeinde (bis 3 Zeilen). Der Inhalt wandert langsam über den Bildschirm und ist auf Wunsch gedämpft – das schützt vor Einbrennen. Außerhalb der Betriebszeiten bleibt es schwarz, außer „auch außerhalb der Betriebszeiten“ ist eingeschaltet. Fotos und Videos gibt es hier bewusst nicht.

Bildschirmschoner mit eigenem Text und Uhr

Übrigens: Die Bildschirme holen jede Minute nur, was sich geändert hat – ist nichts neu, gehen nur wenige Bytes über das Netz.

Inhalte zur Auswahl

Im Konfigurator schalten Sie jeden Inhalt einzeln ein und legen die Reihenfolge fest. Ist für einen Inhalt gerade nichts da, entfällt seine Seite von selbst. Lange Listen blättern automatisch weiter.

  • 🎵 Lieder und 📖 Textwort am Tag des Gottesdienstes (Textwort auf Wunsch mit Wortlaut aus den Leitgedanken).
  • 💡 Thema des Gottesdienstes aus den Leitgedanken – wahlweise mit der Bibelstelle.
  • 📚 Textworte der nächsten 4 Wochen – wahlweise mit Thema, Dienstleiter und den eingetragenen Gemeindeliedern (nur Nummer oder mit Titel).
  • 📞 Telefongottesdienste der nächsten 4 Wochen als eigene Seite, in der Termine-Tabelle oder beides. Überträgt der Bezirk reihum, erscheinen alle Gemeinden des Bezirks; überträgt jede Gemeinde selbst, nur die eigenen. Wahlweise mit Dienstleiter und mit der Einwahl.
  • 👥 Eingeteilte Geschwister: wer aus den Gruppen zum nächsten Gottesdienst eingeteilt ist und eine Übersicht der nächsten 4 Wochen. Jede Gruppe einzeln wählbar; Namen verkürzt wie im Gemeindeplan.
  • ⏳ Countdown vor dem Gottesdienst mit eigenem Hinweis (z. B. „Bitte schalten Sie Ihr Handy stumm.“).
  • ✨ Besondere Anlässe (was die Gemeinde als besonders festlegt, nach Datum oder Rang – siehe Besondere Gottesdienste festlegen), 📺 Übertragungsgottesdienste, ⛪ besondere Gottesdienste im Bezirk (nach der Einstellung der jeweiligen Gemeinde) und 🎄 Feiertage und Festtage mit den Gottesdienstzeiten.
  • 🎶 Chor- und Orchesterproben der nächsten 2 Wochen – je Chor wählbar.
  • 🚗 Fahrdienst: wie viele eine Mitfahrt suchen – ohne Namen, mit QR-Code zum Fahrdienst.
  • 🎟 Veranstaltungen mit freien Plätzen mit QR-Code zur Anmeldung.
  • 🤝 Ansprechpartner: Vorsteher und Vertreter automatisch, dazu Einträge der Gemeinde und von Bezirk, Gebietskirche usw. (siehe unten); ein Link erscheint als QR-Code.
  • 👋 Willkommen für Gäste mit eigenem Text und dem Gäste-WLAN als QR-Code.
  • 📣 Abkündigungen, 📅 Termine, 📌 Aushänge und 🕐 Uhr.
Telefongottesdienste mit Dienstleiter und Einwahl
Eingeteilte Geschwister der nächsten 4 Wochen
Countdown vor dem Gottesdienst
Willkommen für Gäste mit WLAN-QR-Code

Ansprechpartner zentral pflegen

Bezirk, Gebietskirche, Land usw. legen unter Verwalten → (Einheit) → „🤝 Ansprechpartner für die Gemeinden“ Einträge an – z. B. Bezirksvorsteher, Bischof oder Apostel, jeweils mit Aufgabe, Name und auf Wunsch Kontakt oder Link.

Die Gemeinde sieht unter Verwalten → Gemeinde → „🤝 Ansprechpartner auf den Bildschirmen“ ihre eigenen Einträge und alle Einträge der Ebenen darüber. Mit „anzeigen“ schaltet sie einen Eintrag ein und wählt je Eintrag, auf welchen Bildschirmen er erscheint: alle Bildschirme (auch künftige) oder einzelne. Vorsteher und Vertreter kommen auf Wunsch automatisch dazu – das stellt man im Konfigurator des Bildschirms ein.

Unter „Geistliche der Gemeinde“ lassen sich alle Geistlichen einzeln zeigen – z. B. auch Priester. Je Person wählt die Gemeinde, ob E-Mail und Telefon dazu erscheinen (sofern hinterlegt). E-Mail und Telefon stehen als Text da, nie als QR-Code; nur Links (https://…) werden zum QR-Code.

Meine Daten: selbst festlegen, ob E-Mail und Telefon öffentlich erscheinen dürfen
Gemeinde: eigene Einträge und Einträge von Bezirk und Gebietskirche – je Eintrag die Bildschirme
Ansprechpartner auf dem Bildschirm, Links als QR-Code

Einwahl für den Telefongottesdienst

Die Einwahl legt jede Gemeinde selbst fest: Verwalten → Gemeinde → Technik → „☎ Einwahl für den Telefongottesdienst“. Felder frei benennen und beliebig hinzufügen – z. B. Einwahl, PIN oder Einwahl, Konferenzraum, PIN. Auf einem Bildschirm erscheint die Einwahl nur, wenn dort „Einwahl anzeigen“ eingeschaltet ist.

Einwahl-Felder in den Angaben der Gemeinde

Besondere Gottesdienste festlegen

Was als besonderer Gottesdienst gilt, legt jede Gemeinde selbst fest – mit Rangfolge. Daraus entstehen die Folien „✨ Besondere Anlässe“, „⛪ Im Bezirk“ (dort zählt die Einstellung der Gemeinde, in der der Gottesdienst stattfindet) und Hinweise wie „herzliche Einladung nach …“. Zu finden unter Verwalten → Gemeinde → „⭐ Besondere Gottesdienste“.

  1. Auswählen

    Rechts stehen die bekannten Merkmale zur Auswahl: jede Art (Fest-, Sonder-, Entschlafenengottesdienst …), jedes Kürzel des Bezirks (Taufe, Konfirmation …), Dienstleiter ab einem Amt (z. B. Bischof oder Apostel), Gast-Dienstleiter, Übertragung, Feiertage, eigener Titel, abweichende Uhrzeit und Hinweistext. Mit ⇠ oder per Ziehen nach links nehmen Sie ein Merkmal auf, mit ⇢ wieder heraus.

    Links die Rangfolge, rechts die Auswahl – am Griff ⋮⋮ ziehen
  2. Rangfolge festlegen

    Oben steht das Wichtigste. Ziehen Sie Einträge am Griff ⋮⋮ nach oben oder unten oder nutzen Sie ↑ und ↓ (auch mit der Tastatur am Griff). Trifft auf einen Gottesdienst mehr als ein Eintrag zu, zählt der höchste Rang – er erscheint auf dem Bildschirm als Grund, z. B. „Taufe“ oder „Ap Albers“.

  3. Eigene Regeln in eigenen Worten

    Unter „+ Eigene Regel in eigenen Worten“ schreiben Sie z. B. „Wenn der Kinderchor oder der Jugendchor singt“. Philippus übersetzt den Satz in feste Bedingungen und zeigt, welche Gottesdienste der nächsten 8 Wochen dann besonders wären. Mit „Selbst zusammenstellen“ geht es ohne KI. Jede Regel lässt sich bearbeiten (✎), ein- und ausschalten und löschen (🗑).

    Neue Regel: verstandene Bedingungen, Grund für den Bildschirm und Vorschau
  4. Ausnahmen

    Eine Regel mit „nie“, „nicht“ oder „kein“ wird zur Ausnahme, z. B. „Trauerfeiern nie auf öffentlichen Bildschirmen“. Ausnahmen gehen allem vor; wahlweise nur auf öffentlichen Bildschirmen (Außen-Bildschirm, Website).

  5. Speichern

    Erst mit „Speichern“ gilt die Einstellung. „Auf Vorgabe zurücksetzen“ nimmt sie wieder zurück. Jede Änderung steht im Protokoll.

Folie „Besondere Anlässe“ mit Grund je Gottesdienst

Virtuelle Bildschirme für die Website

Ein virtueller Bildschirm braucht kein Gerät: Er läuft auf einer Website, z. B. der Gemeinde-Website – als Anzeige mit Durchlauf oder zum Anklicken wie ein Touchscreen (Gruppen-Buttons, Termindetails, „Zurück“).

  1. Anlegen

    Unter Verwalten → Bildschirme im Kasten oben bei „🌐 Virtuellen Bildschirm anlegen“ einen Namen eintragen (z. B. „Website – Termine“) und „Anlegen“ tippen. Der Konfigurator öffnet sich.

  2. Einstellen

    Inhalte, Farben, Übergang und „Anzeige“ oder „Zum Anklicken (Touch)“ wie bei jedem Bildschirm.

  3. Code kopieren

    Oben im Konfigurator unter „🌐 Auf einer Website einbetten“ das Format wählen (breit, hochkant oder feste Größe) und „Code kopieren“. Den Code auf der Website in einen HTML-Block einfügen. Größe und Format passen sich dem Rahmen an.

    Code zum Einbetten im Konfigurator
  4. Fertig

    Die Website zeigt den Bildschirm sofort und hält ihn von selbst aktuell.

    Virtueller Bildschirm auf einer Gemeinde-Website

Außen-Bildschirm (öffentlich)

Für einen Bildschirm, den alle sehen – z. B. hinter der Scheibe am Eingang: im Konfigurator bei „Art“ „Außen (öffentlich)“ wählen. Dort erscheinen grundsätzlich keine Namen und keine Kontaktdaten. Passende Inhalte:

  • ⛪ Gottesdienstzeiten mit Hinweisen: die festen Zeiten der Gemeinde, der nächste Gottesdienst mit Textwort und Hinweise der nächsten 2 Wochen – „kein Gottesdienst hier“ (aus dem Plan erkannt, bei Fest- und Sondergottesdiensten im Bezirk mit Einladung dorthin), geänderte Zeiten, Festgottesdienste.
  • 🧭 Gottesdienste in der Nähe: zuerst eine Übersicht, dann je Gemeinde eine eigene Seite mit Fahrzeit, nächstem Gottesdienst (sonst die festen Zeiten oder – wählbar – „nicht bekannt“) und QR-Codes für die Route und die offizielle Website. Anzahl, Suchradius und ob auch andere Bezirke oder Gebietskirchen dazugehören, stellen Sie je Bildschirm ein.
  • ℹ️ Gut zu wissen: Angaben zur Kirche (Zugang, Parken, Hinweise für Gäste) und eigene Punkte, z. B. „Defibrillator (AED) im Foyer“.
  • 🔗 Links als QR-Code (z. B. „Was wir glauben“, die offizielle Website der Gemeinde) und 📹 Hinweis Videoüberwachung.
Gottesdienstzeiten mit Hinweis
Gottesdienste in der Nähe

Die offizielle Website der Gemeinde tragen Sie unter Verwalten → Gemeinde ein – erlaubt sind nur offizielle Seiten der Kirche (die Domains legen Administratoren fest).

QR-Codes stehen überall mit großem Abstand (etwa eine halbe Code-Breite) – auf einer Seite höchstens so viele, dass das Handy eindeutig einen erkennt.

Blick auf den Eingang (Kamera)

Hängt dort ein Tablet, kann dessen Kamera für Berechtigte (Verantwortliche der Gemeinde, Administratoren – nicht der Support) freigegeben werden: im Konfigurator „Kamera dieses Geräts für Berechtigte freigeben“. In der Bildschirm-Übersicht erscheint dann „📷 Eingang ansehen“: ein Live-Bild (etwa ein Bild pro 1,5 Sekunden), das nicht gespeichert wird; jeder Aufruf steht im Protokoll. Am Gerät wird nichts angezeigt. Einmalig muss am Tablet die Kamera für die Seite erlaubt werden.

Aushänge

Unter Verwalten → Bildschirme → „📌 Aushänge“ bereiten Sie eigene Seiten vor:

  1. Text

    Überschrift und Text – mit fett, kursiv, unterstrichen, Aufzählung und Nummerierung.

  2. Bild

    „Text und Bild“ oder „Plakat (ganzes Bild)“: Bild hochladen (JPG, PNG, WebP oder GIF, bis 8 MB) und mit dem Regler die Größe einstellen. Bilder werden im Hintergrund vollständig geladen, bevor ihre Seite erscheint.

  3. Link als QR-Code

    Einen Link eintragen (z. B. zur Registrierung oder zum Programm) und eine kurze Beschriftung – daraus wird automatisch ein großer QR-Code mit Rand.

  4. Zeitraum und Bildschirme

    „Anzeigen von … bis …“ und die Bildschirme wählen (oder „alle“). Die Live-Vorschau zeigt, wie es aussieht.

    Aushang-Editor mit Live-Vorschau
  5. Freigabe

    Vorsteher speichern direkt. Aushänge von Beauftragten warten auf Freigabe – der Vorsteher bekommt eine Mail und gibt frei oder zurück; die Person erfährt es per Mail.

    Aushang mit QR-Code auf dem Bildschirm

Je Gottesdienst einstellen

Beim Zusammenstellen der Abkündigungen (im Arbeitsbereich und in der App) steht oben der Block „🖥 Bildschirme der Gemeinde · dieser Gottesdienst“:

  • Textwort: nur Bibelstelle (Standard), mit Wortlaut aus den Leitgedanken oder nicht zeigen.
  • Dienstleiter nennen: ein- oder ausschalten – gilt für Liederseite, Termine und Gottesdienst-Listen.
  • Link zur Anmeldung (z. B. für eine IPTV-Übertragung) mit Beschriftung: Nur dann bekommt der Gottesdienst einen QR-Code.
Einstellungen je Gottesdienst

QR-Codes

  • Zum Anmelden: bei Veranstaltungen mit Anmeldung für Gäste und bei Gottesdiensten mit eingetragenem Anmelde-Link.
  • In den Kalender übernehmen: bei öffentlichen Veranstaltungen und Terminen öffentlicher Gruppen (z. B. Kindergottesdienst). Das Handy öffnet eine Kalenderdatei – mit einem Antippen ist der Termin im eigenen Kalender. Gottesdienste bekommen keinen Kalender-Code.
  • Aushänge: zu jedem Link.
  • Mehrere QR-Codes stehen mit großem Abstand nebeneinander, jeder mit breitem weißem Rand – so erkennt das Handy immer genau einen.

Übertragungs-Bildschirm

Für Gemeinden, die ihre Gottesdienste übertragen, gibt es eine besondere Betriebsart: einen Übertragungs-Bildschirm, der wie eine kleine Präsentation funktioniert. Ein Rechner (z. B. ein Raspberry Pi) gibt das Bild per HDMI an den Bildmischer; der Ton von Videos kommt über den Kopfhörerausgang. Vor dem Gottesdienst läuft ein Vorprogramm mit Folien, während des Gottesdienstes bleibt die Anzeige schwarz, danach folgt ein Nachprogramm.

Vorprogramm: Begrüßung mit Liedern, Dienstleiter und Laufband
Countdown bis zum Beginn des Gottesdienstes

Ablauf nach Uhrzeit

  • Vorprogramm ab 60 Minuten vor Beginn: die Folien laufen im Wechsel – an der Uhr verankert. Wird der Rechner später eingeschaltet, steigt er an der richtigen Stelle ein.
  • Umschalten 15 Minuten vor Beginn (oder zum Beginn): die Anzeige wird schwarz, der Bildmischer zeigt die Kameras.
  • Nachprogramm auf Knopfdruck „Übertragung beendet“ – in der App oder im Arbeitsbereich –, danach 30 Minuten lang.
  • Alle Zeiten stellen Sie unter „⏱ Ablauf“ ein. Der Countdown zählt bis zum Beginn des Gottesdienstes.

Folien gestalten

Der Editor ist bewusst nah an PowerPoint: Folien links, Bühne in der Mitte, Eigenschaften rechts. Elemente setzen Sie mit den Buttons oben ein – Text, Bild, Video, Ton, Fläche, Laufband und die automatischen Bausteine Lieder, Textwort, Dienstleiter, Countdown, Uhr, QR-Code. Ziehen verschiebt, die Anfasser ändern die Größe. In der Zeitleiste bestimmen Sie, wann ein Element erscheint (einblenden, hineinfliegen, zoomen, Schreibmaschine) und ob es bis zum Ende stehen bleibt oder vorher verschwindet. Texte können scrollen, Videos werden mit dem Ton ein- und ausgeblendet. Platzhalter wie {Datum}, {Uhrzeit} oder {Dienstleiter} füllen sich von selbst.

Editor mit Folien, Bühne, Zeitleiste und Eigenschaften

Rechtzeitig auf dem Rechner

Bilder, Videos und Töne überträgt der Rechner vor dem Sendestart vollständig und hält sie gespeichert (zusammen bis 300 MB). Oben im Editor sehen Sie, ob er bereit ist („bereit · 3/3 Dateien“). Texte wie Lieder, Textwort und Dienstleiter dürfen sich bis kurz vorher ändern – sie kommen in Sekunden nach. Fällt das Internet aus, läuft das Programm mit dem letzten Stand weiter – auch nach einem Neustart des Rechners.

Kamera und Bildmischer (Companion)

Wer Bitfocus Companion nutzt, kann Kamera und Bildmischer mitsteuern lassen – etwa „2 Minuten vor dem Umschalten: PTZ-Kamera auf den Altar“ und „beim Umschalten: Bildmischer auf die Kamera“. Unter „📡 Companion“ tragen Sie die Adresse von Companion ein (vom Übertragungs-Rechner aus gesehen, meist 127.0.0.1), legen benannte Signale an („Taste drücken“ mit Seite, Zeile und Spalte oder „Variable setzen“, z. B. für den Text einer Bauchbinde mit {Dienstleiter}) und bestimmen, wann sie automatisch gesendet werden: zu Beginn des Vorprogramms, beim Umschalten, zum Beginn des Gottesdienstes, bei „Übertragung beendet“, zum Ende des Nachprogramms – jeweils auch ein paar Minuten vorher oder danach – oder wenn eine bestimmte Folie erscheint. Einzelne Gottesdienste können abweichen (z. B. Chorstück zu Beginn).

  • Gesendet wird vom Übertragungs-Rechner selbst – unser Server kommt nicht ins Kirchennetz.
  • „Test“ und „Verbindung prüfen“ zeigen sofort, ob alles ankommt.
  • Jedes automatische Signal läuft je Gottesdienst einmal. War Companion nicht erreichbar, wird es nicht nachgeholt – keine Überraschung mitten im Gottesdienst.
  • In der App gibt es einen Button je Signal und „Diesmal auslassen“ für das nächste automatische Signal. Wer Signale von Hand auslösen darf, legen Sie fest.
Companion: Signale und automatischer Ablauf

Steuern mit der App

Steuerung in der App

In der App erscheint unter „Übertragung“ der aktuelle Stand. Sie können die Phase von Hand wählen (Automatik, Vorprogramm, Übertragung, Nachprogramm, Aus), zu einer Folie springen, eine Folie halten und „Übertragung beendet“ melden. Steuern dürfen Vorsteher, Beauftragte, das IPTV-Team der Gemeinde, freigegebener Support und Administratoren.

Wer darf was?

  • Vorsteher: Bildschirme koppeln und einstellen, Aushänge anlegen und freigeben.
  • Beauftragte der Gemeinde (Abkündigungen): Bildschirme einstellen, Aushänge anlegen – erscheinen nach Freigabe.
  • Dienstleiter: entscheiden beim Zusammenstellen der Abkündigungen, was auf die Bildschirme kommt, und stellen Textwort, Dienstleiter und Anmelde-Link je Gottesdienst ein.
  • Support: sieht alle Bildschirme, ihre Einstellungen und die aktuelle Anzeige – nur mit Freigabe durch einen Administrator.
  • Übertragungs-Bildschirm: freischalten Administratoren und Support ab Stufe 3; gestalten Vorsteher und Beauftragte; steuern zusätzlich das IPTV-Team.
  • Administratoren: alles.

Häufige Fragen

Der Bildschirm zeigt einen Code statt Inhalten.

Das Gerät ist (noch) nicht gekoppelt oder wurde abgekoppelt. Code unter Verwalten → Bildschirme eingeben.

Der Bildschirm ist schwarz.

Außerhalb der Betriebszeiten (Standard 06:00–23:00 Uhr) bleibt er schwarz. Die Zeiten stehen im Konfigurator.

Die Lieder fehlen.

Lieder und Textwort erscheinen nur am Tag des Gottesdienstes – und nur, wenn der Inhalt eingeschaltet ist und Lieder eingetragen sind.

Beim Textwort steht nur die Bibelstelle.

Der Wortlaut kommt aus dem Abschnitt der Leitgedanken zum Gottesdienst (sonst aus den Liedvorschlägen). In den Einstellungen des Bildschirms muss „Beim Textwort auch den Wortlaut zeigen“ eingeschaltet sein.

Eine Abkündigung fehlt.

Nur Punkte mit 🖥, und erst, wenn die Abkündigungen freigegeben sind.

Ein Aushang erscheint nicht.

Prüfen Sie Zeitraum, Bildschirm-Auswahl und Status („wartet auf Freigabe“?). Ist ein Bild noch nicht fertig geladen oder nicht erreichbar, wird der Aushang übersprungen und später erneut versucht.

Kann ein PC zwei Bildschirme betreiben?

Ja. Je Bildschirm ein eigenes Browser-Fenster mit der Adresse …/bildschirm/?platz=1 bzw. ?platz=2 – jedes wird einzeln gekoppelt und eingestellt. Die Befehle stehen in der Einrichtungs-Anleitung.

Was passiert ohne Internet?

Der Bildschirm zeigt den zuletzt geladenen Stand weiter und unten rechts „keine Verbindung“. Sobald das Netz zurück ist, holt er sich alles Neue.

Muss ich nach einem Update etwas tun?

Nein. Der Bildschirm lädt sich nachts einmal neu und holt so auch Updates.

Ich finde den Reiter „📺 Übertragung“ nicht.

Er erscheint erst, wenn der Übertragungs-Bildschirm für Ihre Gemeinde freigeschaltet ist. Bitte über „Hilfe & Support“ anfragen.

Companion meldet „nicht erreicht“.

Läuft Companion auf dem Übertragungs-Rechner, ist die Adresse 127.0.0.1 und der Port meist 8000. Der Browser des Rechners braucht einmal eine Freigabe für Signale ins lokale Netz – der Befehl steht in der Einrichtungs-Anleitung unter „Geräte“.

Der Übertragungs-Bildschirm zeigt während des Gottesdienstes nichts.

Das ist gewollt: Nach dem Umschalten bleibt die Anzeige schwarz. Über die App lässt sich die Phase jederzeit von Hand wählen.

Jetzt einen Bildschirm einrichten →