Chorbuch
- 195Der alte Gott regieret nochDer alte Gott regieret noch! Was willst du, Herz, verzagen? Wenn auch der Tag dich quält und drückt, mit Gott kannst du es wagen.
- 196Der du von dem Himmel bistDer du von dem Himmel bist, alles Leid und Schmerzen stillest, den, der doppelt elend ist, doppelt mit Erquickung füllest! Ach, ich bin des Treibens müde, was soll all der Schmerz und all die Lust? Süßer Friede, süßer Friede, komm, ach komm, ach komm in m
- 197Der Friede GottesDer Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft bewahre unsre Herzen und Sinne in Christo Jesu zum ewigen Leben.
- 198Die Gewissheit des ewigen LebensDie Gewissheit des ewigen Lebens hat mir Gott durch Apostel geschenkt. Ja, mein Glaubenslauf ist nicht vergebens, weil die Wahrheit zum Ziele mich lenkt. Welche Gnade, o welche Gnade, dass der Herr heut Apostel ersah; welche Gnade, o welche Gnade, im Apos
- 199Die mit Tränen säenDie mit Tränen, mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben. Die mit Tränen, mit Tränen säen, werden mit Freuden, mit Freuden ernten, werden mit Freuden ernten.
- 200Erscheinen meines Gottes WegeErscheinen meines Gottes Wege mir seltsam rätselhaft und schwer und gehn die Wünsche, die ich hege, still unter in der Sorgen Meer, will traurig schwer der Tag verrinnen, der mir nur Schmerz und Qual gebracht, dann will ich mich auf eins besinnen, dass Go
- 201Gott ist und bleibt getreuGott ist und bleibt getreu; er tröstet, die da weinen und lässt nach dunkler Nacht die Sonne wieder scheinen. Der Trübsal harter Sturm geht auf sein Wort vorbei; sei, Seele, nur getrost: Gott ist und bleibt getreu.
- 202Gott wird abwischen alle TränenGott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Nicht Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein. Gott wird bei seinem Volke wohnen, ja, er selbst wird bei ihnen wohnen.
- 203Herr, mein GottHerr, mein Gott, ich traue auf dich, auf dich, mein Gott, den Hort meines Heils. Ach lass mich nicht zuschanden werden; errette mich durch deine Gerechtigkeit. Sei mir ein starker Hort, eine Burg, ein Fels, dahin ich fliehen kann. Herr, mein Gott, ich tra
- 204Himmlischer FriedeHimmlischer Friede, kehr bei mir ein, lass mich geborgen stets in dir sein. Irdisches Mühen findet dich nicht, Gottes Geliebten leuchtet dein Licht.
- 205Ich harre des HerrnIch harre des Herrn, meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort! Meine Seele wartet auf den Herrn, mehr denn die Wächter auf den Morgen, die auf den Morgen warten. Volk des Herrn, hoffe auf sein Wort, denn bei dem Herrn ist die Gnade und viel Erlösun
- 206Ich hebe meine Augen aufIch hebe meine Augen auf zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt. Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht.
- 207Ich hebe meine Augen aufIch hebe meine Augen auf zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt. Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde, und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen; und der dich behütet, schläft nicht.
- 208In einer Zeit voll AngstIn einer Zeit voll Angst und Sorgen, in einer Welt voll Nacht und Graus zieht Gottes Volk, in ihm geborgen, von ihm geführt, ins Vaterhaus. Und wenn die Mächte dieser Erde auch um uns toben mit Gewalt, als Gottes auserwählte Herdesind wir getrost: Der Her
- 209In schweren, dunklen StundenIn schweren, dunklen Stunden, wenn meine Seele weint, weil mir des Kreuzes Bürde unsagbar schwer erscheint, dann schaue ich nach oben, mein Vater tröstet mich. Ja, bald bin ich zu Hause, beim Vater ewiglich.
- 210Jesu Friede sei mit allenJesu Friede sei mit allen! Er füllt alles aus. Friede und sein Wohlgefallen sei in diesem Haus.
- 211Mein Heiland, Herr und MeisterMein Heiland, Herr und Meister! Dein Mund so segensreich sprach einst das Wort des Heiles: „Der Friede sei mit euch!“ O Lamm, das opfernd tilgte der Menschheit schwere Schuld, send uns auch deinen Frieden durch deine Gnad und Huld.
- 212Mein Herz ist still gewordenMein Herz ist still geworden, Herr, unter deinem Wort; ich sah den Himmel offen an diesem heil’gen Ort.
- 213Meine Seele ist stille zu GottMeine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Er ist mein Hort, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde.
- 214Niemals will ich klagenNiemals will ich klagen und an dem verzagen, der mein Vater und Berater immer bleiben will. Kindlich soll mein Herz vertrauen, wie er führt, so will ich gehn. Er wird leiten und begleiten, die in Treue zu ihm stehn.
- 215O ew’ger GottO ew’ger Gott, wir bitten dich, gib Frieden unsern Tagen; gib, dass wir stets einmütiglich nach deinem Willen fragen. Denn, Herr, es ist kein andrer Gott, der für uns streitet in der Not, denn du, o Gott, alleine.
- 216Still, nur stillStill, nur still, wie Gott will! Auf deine gläubigen Fragen wird Jesus Antwort dir sagen. Still, nur still, wie Gott es will!
- 217Stille, o sei stilleStille, o sei stille, Gott will nur dein Heil, sein vollkommner Wille sei allein dein liebstes Teil! Gottes Kind muss Stille lernen auf dem Weg zur Herrlichkeit, kommen Trübsal, Ängste, Leiden, sehn auf Jesum allezeit.
- 218Tröstet mein VolkTröstet mein Volk, spricht der Herr, euer Gott! Redet freundlich mit Jerusalem, saget der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig.
- 219Vater unsrer VäterVater unsrer Väter, unsre Macht und Wehr, auf die Schar der Beter schau in Gnaden her; alle Herzen wallen dir entgegen heiß, lass dir wohlgefallen unsern Dank und Preis.
- 220Vater, ich weißVater, ich weiß, dass deine große Gnade noch regiert und auf dem Lebensweg mich näher, näher zu dir führt. Näher zu dir, näher zu dir, näher, mein Gott, zu dir! Vater, ich weiß, dass du mich hier führst näher stets zu dir.
- 221Verleih uns Frieden gnädiglichVerleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten! Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten, denn du, unser Gott, denn du alleine.
- 222Was auch künft’ge Zeiten bringenWas auch künft’ge Zeiten bringen, alles wird vom Herrn gesehn. Freudig kannst du darum singen; seinem Aug wird nichts entgehn. Dort, wo die Erlösten wohnen in dem nie getrübten Schein, wird die Treue er belohnen und uns ewig nahe sein.
- 223Wer nur den lieben Gott lässt waltenWer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.
- 224Wir haben Gottes GnadeWir haben Gottes Gnade, die alle Morgen neu, wir haben sein Erbarmen, das mächtig ist und treu, wir haben eine Quelle, die niemals je versiegt, wir haben Kraft zum Tragen, die keiner Last erliegt.
- 225Wohin soll ich mich wendenWohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken? Wem künd ich mein Entzücken, wenn freudig pocht mein Herz? Zu dir, zu dir, o Vater, komm ich in Freud und Leiden, du sendest ja die Freuden, du heilest jeden Schmerz.