Chorbuch
- 1Also hat Gott die Welt geliebtAlso hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingebornen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
- 2Darin ist erschienenDarin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, dass wir durch ihn leben, durch ihn leben sollen.
- 3Dem in der FinsternisDem in der Finsternis wandelnden Volke erschien ein helles Licht! Es ist Tag geworden über die, die vom Schatten des Todes umgeben waren. Herr, du hast deine Erde gesegnet und unsre Bande hast du gelöst.
- 4Die Lenden lasst umgürtet seinDie Lenden lasst umgürtet sein, die Lichter setzt in Brand und seid mit heil’gem Liebesschein dem Lamme zugewandt! Der Bräutigam kommt bald. O hört’s, sein Ruf erschallt: „Ich komme, wartet nur auf mich, ja bald erscheine ich!“
- 5Gott sandte zu uns seinen SohnGott sandte zu uns seinen Sohn, die Völker harrten lange schon. Er trug für uns der Sünden Last, wie du, Gott, es verheißen hast.
- 6Hoch tut euch aufHoch tut euch auf, ihr heil’gen Tore, ihr Tore der Gerechtigkeit. Lasst danken uns in hellem Chore dem großen Herrn der Herrlichkeit. Lasst jauchzen uns und fröhlich singen: Dies ist der Tag, den Gott gemacht Hilf, Herr, o hilf, lass wohlgelingen! Ein Wun
- 7Komm, du Heiland aller WeltKomm, du Heiland aller Welt. Sohn der Jungfrau, mach dich kund. Darob staune, was da lebt: Also will Gott werden Mensch.
- 8Kündet allen in der NotKündet allen in der Not: Fasset Mut und habt Vertrauen. Bald wird kommen unser Gott; herrlich werdet ihr ihn schauen. Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.
- 9Machet die Tore weitMachet die Tore weit, und die Türen in der Welt machet hoch, dass der König der Ehren einziehe!. Wer ist derselbe König der Ehren? Wer ist derselbe König der Ehren? Es ist der Herr, stark und mächtig, der Herr, stark und mächtig! Er ist der König der Ehre
- 10Machet die Tore weitMachet die Tore weit und die Türen in der Welt sehr hoch, dass der König der Ehren einziehn kann. Wer ist derselbige König der Ehren? Es ist der Herr, der Herr Zebaoth. Machet die Tore weit! Machet die Tore weit und die Türen hoch, die Türen in der Welt s
- 11Mit Ernst, o MenschenkinderMit Ernst, o Menschenkinder, das Herz in euch bestellt! Bald wird das Heil der Sünder, der wunderstarke Held, den Gott aus Gnad allein der Welt zum Licht und Leben versprochen hat zu geben, bei allen kehren ein.
- 12Nun jauchzet, all ihr FrommenNun jauchzet, all ihr Frommen, zu dieser Gnadenzeit; weil unser Heil ist kommen, der Herr der Herrlichkeit, zwar ohne stolze Pracht; doch mächtig zu verheeren und gänzlich zu zerstören des Teufels Reich und Macht.
- 13O Heiland, reiß die Himmel aufO Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf. Reiß ab vom Himmel Tor und Tür, reiß ab, wo Schloss und Riegel für.
- 14O komm, o komm, du MorgensternO komm, o komm, du Morgenstern, lass uns dich schauen, unsern Herrn. Vertreib das Dunkel unsrer Nacht durch deines klaren Lichtes Pracht. Freut euch, freut euch, der Herr ist nah. Freut euch und singt Halleluja.
- 15Preis und DankPreis und Dank, Herr Jesu, dir, dass du in die Welt gekommen; dass zu deinem Volk auch wir gnadenvoll sind angenommen, kommend von des Vaters Thron, du, des Allerhöchsten Sohn.
- 16Stimmet Hosianna anStimmet Hosianna an, wer nur kann, unser König kommt gezogen, seid bereit, machet weit Tür und Tor und Ehrenbogen! Hosianna, Davids Sohn, sei gelobet, der da kommt aus Gottes Thron, uns von Sünden zu entbinden, Jesu, dem kein König gleich, Fried und Heil
- 17Tochter Zion freue dichTochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem! Sieh, dein König kommt zu dir, ja, er kommt, der Friedefürst!
- 18Wachet auf, ruft uns die StimmeWachet auf! ruft uns die Stimme der Wächter sehr hoch auf der Zinne, wach auf du Stadt Jerusalem! Mitternacht heißt diese Stunde. Sie rufen uns mit hellem Munde: Wo seid ihr klugen Jungfrauen? Wohlauf, der Bräut’gam kommt, steht auf, die Lampen nehmt! Hal
- 19Wie soll ich dich empfangenWie soll ich dich empfangen und wie begegn’ ich dir, o aller Welt Verlangen, o meiner Seele Zier? O Jesu, Jesu, setze mir selbst die Fackel bei, damit, was dich ergötze, mir kund und wissend sei.