Chorbuch
- 350Betende HändeBetende Hände, beseelt und geweiht, Hände von irdischen Fesseln befreit, Hände zum Flehen, Hände zum Ringen bereit, betende Hände braucht unsre Zeit.
- 351Der Herr hat Zion erwähletDer Herr hat Zion erwählet und hat Lust, daselbst zu wohnen. Dies ist meine Ruhe ewiglich; hier will ich wohnen, denn es gefällt mir wohl. Ich will ihre Speise segnen und ihren Armen Brot genug geben. Ihre Priester will ich mit Heil kleiden. Und ihre Heil
- 352Du hast uns als GemeindeDu hast uns als Gemeinde in deinen Dienst gestellt, hast uns herausgerettet aus einer dunklen Welt. Zwar sind wir sehr verschieden, an Vielfalt fehlt’s da nicht; doch stehen wir zusammen, umstrahlt von deinem Licht. Gemeinsam stehen wir vor dir, unserm He
- 353Einer trage des anderen LastEiner trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
- 354Eins bitte ich vom HerrnEins bitte ich vom Herrn, das hätte ich gern: dass ich bleiben möge im Hause des Herrn mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn und seinen Tempel zu betrachten. Denn er decket mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er verbirgt mich he
- 355Erbaut auf ew’gem GrundeErbaut auf ew’gem Grunde, steht Christi Kirche da, mit ihrem Herrn im Bunde, der stets den Seinen nah. Die heil’gen Zinnen ragen hoch über Welt und Zeit, von Geisteskraft getragen, in Unvergänglichkeit.
- 356Gott mit euchGott mit euch, bis wir uns wiedersehn! Seine Nähe, seine Güte euch begleite und behüte; Gott mit euch, bis wir uns wieder sehn!
- 357Gut, dass wir einander habenGut, dass wir einander haben, gut, dass wir einander sehn, Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem Wege gehn. Gut, dass wir nicht uns nur haben, dass der Kreis sich niemals schließt, und dass Gott, von dem wir reden, hier in unsrer Mitte ist. Keiner,
- 358Herr, du hast mein Flehn vernommenHerr, du hast mein Flehn vernommen, selig pochts in meiner Brust, in die Welt hinaus, ins Leben folgt mir nun des Himmels Lust. Dort auch bist ja du mir nahe, überall und jederzeit, allerorten ist dein Tempel, wo das Herz sich fromm dir weiht. Segne, Herr
- 359Herr, segne unsHerr, segne uns und behüte uns. Herr, lass dein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig! Herr, erhebe dein Angesicht über uns und gib uns Frieden. Amen.
- 360Herrlich strahlt des Meisters GnadeHerrlich strahlt des Meisters Gnade wie ein Licht vom Felsenrand; denn er gibt uns hochzuhalten kleine Lichter längs dem Strand. Eure Lichter lasset brennen, lasst sie strahlen durch die Nacht, dass noch manch verirrtes Schifflein werde sicher heimgebrach
- 361Ich liebe, Herr, dein ReichIch liebe, Herr, dein Reich, die Stätte, wo du wohnst, dein Volk, bei dem du für und für in Gnad und Liebe thronst.
- 362Ich möchte gern ein Segen seinIch möchte gern ein Segen sein, mir selbst und vielen hier auf Erden. O Vater, nur durch dich allein kann ich, dein Kind, ein Segen werden.
- 363Lass dich, Herr Jesus ChristLass dich, Herr Jesus Christ, durch mein Gebet bewegen, komm in mein Haus und Herz und bringe mir den Segen. All Arbeit, Müh und Kunst ohn dich nichts richtet aus; wo du mit Gnaden bist, gesegnet wird das Haus.
- 364Mein Gott und VaterMein Gott und Vater, der mich schuf und dessen Hand mich hält, wie herrlich ist doch mein Beruf, zu tun, was dir gefällt!
- 365Möge die Sonn dir scheinenMöge die Sonn dir scheinen und der Wind dir in den Rücken wehn. Möge Regen fallen sanft auf deine Felder und Sonne auf dein Angesicht. Und bis wir uns wiedersehn, halte Gott dich fest in seiner Hand.
- 366Nun jauchzt dem HerrenNun jauchzt dem Herren, alle Welt! Kommt her, zu seinem Dienst euch stellt, kommt mit Frohlocken, säumet nicht, kommt vor sein heilig Angesicht.
- 367O BethanienO Bethanien, du Friedenshütte, du dem Herrn geweihtes Haus! Du siehst unsern Freund in deiner Mitte, bei dir geht er ein und aus. Wohl uns, wenn er seine Lieblingsstätte stets bei uns im Haus und Herzen hätte! Herr, richt unser Herz selbst ein, dein Betha
- 368Sind wir nicht aus Gottes Geist geborenSind wir nicht aus Gottes Geist geboren, sind wir nicht sein Volk und Eigentum? Sind wir nicht fürs Himmelreich erkoren, zu vermehren Gottes Ruhm? Lasst uns jauchzen, lasst uns singen von der Liebe, die kein Ende find’t; lasst es freudig in der Welt erkli
- 369Stellt euch in den Dienst des HerrnStellt euch in den Dienst des Herrn; schaffet freudig, wirket gern! Ruft der Herr, so seid bereit, dient ihm freudig allezeit!
- 370Wenn du mich sendestWenn du mich sendest, will ich gehn getrost und ohne Bangen. Auf deine Augen darf ich sehn, an deinem Munde hangen.
- 371Wenn wir singenWenn wir singen, wenn wir beten, lass uns, Herr, so vor dich treten, wie wir dir sind offenbar! Lass uns doch nicht anders scheinen, als wir denken, als wir’s meinen; mach uns lauter, mach uns wahr!
- 372Wie fein und lieblichWie fein und lieblich, wenn unter Brüdern und unter Schwestern die Eintracht wohnt! Wenn Hand in Hand nach jenem Land des Friedens wir hinziehn, dann ist es lieblich und so schön bei Sang und Lobgetön!
- 373Wir woll’n uns gerne wagenWir woll’n uns gerne wagen, in unsern Tagen der Trägheit abzusagen, des Bösen List. Wir woll’n nach Arbeit fragen, wo Arbeit ist, und nicht im Dienste zagen, es fröhlich wagen und unsre Steine tragen aufs Baugerüst.