Chorbuch
- 153Alle eure SorgeAlle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch, denn er sorgt für euch.
- 154Auf dich, o HerrAuf dich, o Herr, vertrauet meine Seele. Dein Erbarmen ist unermesslich, ewig deine Gnad und Güte. Auf dich, o Herr, vertrauet meine Seele in Ewigkeit.
- 155Befiehl dem Herren deine WegeBefiehl dem Herren deine Wege und hoffe auf ihn; er wird’s wohl, wird’s wohlmachen. Hoffe auf ihn; er wird’s wohlmachen. Befiehl dem Herren deine Wege und hoffe auf ihn; er wird’s wohl, wird’s wohlmachen. Amen, amen, amen.
- 156Bewahre uns, GottBewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns auf unsern Wegen. Sei Quelle und Brot in Wüstennot, sei um uns mit deinem Segen, sei Quelle und Brot in Wüstennot, sei um uns mit deinem Segen.
- 157Breit aus die sanften FlügelBreit aus die sanften Flügel, du mein Jesus, über mir und lass mich sicher ruhen in Wohl und Weh bei dir. Herr, meine Ruh und Stärke, sei Weisheit mir und Rat und lass mich alle Tage leben nur von deiner Gnad.
- 158Der Heiland sorgt für dichDer Heiland sorgt für dich, fürchte dich nicht! Er ist dein Leitstern in Dunkel und Licht. Zärtlich behütet er alles, was sein; er lässt die Seinen ja niemals allein. Der Heiland sorgt für dich täglich aufs neu; er ist dein Freund und in Ewigkeit treu. Se
- 159Der Herr behüte dichDer Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!
- 160Der Herr ist mein HirtDer Herr ist mein Hirt; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Au. Der Herr ist mein Hirt; mir wird nichts mangeln Er weidet mich auf einer grünen Au und führet mich zu frischem Wasser; er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechte
- 161Der Herr ist mein HirteDer Herr ist mein Hirte, mir mangelt nichts mehr. Er heget und pfleget, er liebet mich sehr, er heget und pfleget, er liebet mich sehr.
- 162Der Herr ist mein LichtDer Herr ist mein Licht, ist mein Licht und ist mein Heil; was fürcht ich noch! Der Herr ist die Kraft meines Lebens allein; vor wem sollte mir noch graun! Ob das Heer auch der Bösen drohet, ob wild sich Krieg erhebet, auf ihn allein verlass ich mich. Ein
- 163Die auf den Herrn harrenDie auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft!
- 164Die kleinste meiner SorgenDie kleinste meiner Sorgen Ist dem nicht unverborgen, der alles sieht und hält. Und was er mir beschieden, das dient zu meinem Frieden, wärs auch die größte Last der Welt.
- 165Du hast so wunderbare WegeDu hast so wunderbare Wege, um deinen Kindern wohlzutun. Umhegt von deiner treuen Pflege, lass mich in deinem Arm nur ruhn. Was dann auch komme, mag geschehn; dein Vateraug wird Hilf ersehn.
- 166Du heil’ger WilleDu heil’ger Wille meines Herrn, mein Ankergrund und Fels bist du, der sichre Hort, dahin ich flieh, in dir geborgen find ich Ruh.
- 167Du kannst nicht tiefer fallenDu kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand, die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.
- 168Durch viele große PlagenDurch viele große Plagen hat mich der Herr getragen von meiner Jugend auf; ich sah auf meinen Wegen des Höchsten Hand und Segen: Er lenkte meines Lebens Lauf.
- 169Einer muss wachenEiner muss wachen in langer Nacht, einer im Dunkeln glauben, einer den Schwachen ein Bruder sein. Gott, es gescheh der Wille dein! Hilf uns zu tun, was du sagst.
- 170Es sollen Berge wohl weichenEs sollen wohl Berge weichen und Hügel sollen hinfallen; aber meine Gnade soll nicht weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer.
- 171Fürchte dich nicht länger„Fürchte dich nicht länger, sieh, ich bin mit dir.“ Das ist meine Leuchte auf dem Wege hier. Durch die Wolken funkelt der Verheißung Licht: „Siehe, ich bin mit dir und verlass dich nicht.“ Nein, niemals allein, nein, niemals allein. So hat der Herr mir ve
- 172Gott hat das erste WortGott hat das erste Wort. Er schuf aus Nichts die Welten und wird allmächtig gelten und gehn von Ort zu Ort.
- 173Gott ist mein HortGott ist mein Hort, und auf sein Wort soll meine Seele trauen. Was je er spricht, ich will’s als Licht in meine Seele bauen.
- 174Gott ist mein LichtGott ist mein Licht, der Herr mein Heil, das ich erwählet habe. Er ist die Kraft, dahin ich eil und meine Seele labe. Was will ich mich doch fürchten nun? Und wer kann mir doch Schaden tun auf dieser ganzen Erden?
- 175Gott wohnt in einem LichteGott wohnt in einem Lichte, dem keiner nahen kann. Von seinem Angesichte trennt uns der Sünde Bann. Unsterblich und gewaltig ist unser Gott allein, will König tausendfaltig, Herr aller Herren sein.
- 176Habe deine Lust am HerrnHabe deine Lust am Herrn; der wird dir geben, was dein Herze wünschet. Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird’s wohl machen.
- 177Herr, Herr, du bist unsre ZufluchtHerr, Herr, du bist unsre Zuflucht für und für. Ehe denn die Berge wurden, und die Welt geschaffen wurden bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
- 178Herr, weil mich festhält deine starke HandHerr, weil mich festhält deine starke Hand, vertrau ich still. Weil du voll Liebe dich zu mir gewandt, vertrau ich still. Du machst mich stark, du gibst mir frohen Mut, ich preise dich, dein Wille, Herr, ist gut.
- 179Herr, zu dir will ich mich rettenHerr, zu dir, zu dir will ich mich retten, wenn die Welt mich kränkt und plagt, will in deinen Schoß mich betten, mich an deinen Willen ketten, den mir dein Mund so gnädig sagt.
- 180Ich bin ja geborgenIch bin ja geborgen in Jesu; mich sorget und kümmert nichts mehr! Ich bin ja geborgen in Jesu, und nichts macht das Herze mir schwer! Wenn Trübsal und Dunkelheit nahen, wenn’s Nacht wird und finster umher: Ich bin ja geborgen in Jesu, mich sorget und kümm
- 181Ich glaube an den VaterIch glaube an den Vater, den Schöpfer dieser Welt, der uns mit seiner Liebe in seinen Händen hält. Er schuf aus Nichts das Leben, den Mensch als Frau und Mann: die Krone seiner Schöpfung. Ich glaube daran.
- 182Ich lege meine HändeIch lege meine Hände, o Herr, in deine Hand; führ du mich bis ans Ende durch dieses Erdenland. Ich gehe Weg’ und Stege mit dir in sichrer Ruh. Führ, Herr, mich auf dem Wege dem ew’gen Ziele zu!
- 183Ich will ihm singenIch will ihm singen Lob und Preis, so viel ich singen kann, ich will sein Werk, so gut ich’s weiß, mit Freuden zeigen an.
- 184Ja, ich will euch tragenJa, ich will euch tragen bis zum Alter hin. Und ihr sollt einst sagen, dass ich gnädig bin.
- 185Lass dich nur nichts nicht dauernLass dich nur nichts nicht dauern mit Trauern, sei stille! Wie Gott es fügt, so sei vergnügt mein Wille.
- 186Liebe Seel, lass Gott nur waltenLiebe Seel, lass Gott nur walten, wie er führt, so magst du gehn; seine Hand wird treu dich halten, große Wunder wirst du sehn. Wer sich gläubig ihm vertraut, hat auf festen Grund gebaut.
- 187O treuer Gott und VaterO treuer Gott und Vater, nur dir gehört mein Herz. Bei dir steh ich im Glücke, zu dir flieh ich im Schmerz. Mein ganzes Tun und Sinnen ist stets dir zugewandt, und all mein Glauben, Hoffen ruht still in deiner Hand.
- 188Unsre Seele harret auf den HerrnUnsre Seele harret auf den Herrn; er ist für uns Hilfe und Schild, Hilf’ und Schild. Denn unser Herz freuet sich sein, und wir trauen auf seinen heiligen Namen. Deine Güte, Herr, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.
- 189Was frag ich nach der WeltWas frag ich nach der Welt und allen ihren Schätzen, wenn ich mich nur an dir, Herr Jesu, kann ergötzen! Dich hab ich einzig mir als Zuflucht vorgestellt, du, du bist meine Ruh; was frag ich nach der Welt!
- 190Wer bis an das Ende beharrtWer bis an das Ende beharrt, der wird selig.
- 191Wer unter dem SchirmWer unter dem Schirm des Höchsten sitzet und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibet, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Es wird dir kein Übel begegnen und keine Plage zu deiner Hütte sich nahen. D
- 192Wie selig ist’s, zu glaubenWie selig ist’s zu glauben! Wer glaubt, der fliehet nicht; dem kann der Feind nicht rauben das helle Geisteslicht. O Herz, mein Herz in stiller Brust, komm, schwing dich auf und jauchz in Lust: Ich glaube, ich glaube, ich glaube!
- 193Wirf dein Anliegen auf den HerrnWirf dein Anliegen auf den Herrn; der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen. Denn seine Gnade reicht, so weit der Himmel ist, und keiner wird zu Schanden, der seiner harret.
- 194Worauf baust du, wem vertraust duWorauf baust du? Wem vertraust du? Seele, hör, was Jesus spricht: Was auf Fels gebaut, bestehet, was auf Sand, das fällt, zerbricht.