Chorbuch
- 97Auf deinen HerzensackerAuf deinen Herzensacker will heut ein Sämann gehn; mit einem guten Samen will er das Land versehn.
- 98Bis hierher hat der Herr geholfenBis hierher hat der Herr geholfen. Darum verkünden wir seine Wunder. Bis hierher hat der Herr geholfen. Herr, bleib bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneiget. Wir lassen dich nicht, du segnest uns denn! Ach bleib mit deinem Segen b
- 99Du willst das ganze HerzDu willst das ganze Herz, mein Gott, du sollst es haben! Deck zu, was ich gefehlt, mach alles neu in mir. Dein Friede sei mein Teil, du kannst allein mich laben. Führ mich, wie du es willst, ich übergeb mich dir; führ mich, wie du es willst, ich übergeb m
- 100Erquicke mich mit deinem LichtErquicke mich mit deinem Licht, mit Freud vor deinem Angesicht und bleibe immer, Herr, bei mir und lass mich stille sein in dir!
- 101Gib mir mehr von deinem GeisteGib mir mehr von deinem Geiste, mehr von deiner Salbungskraft, mehr, Herr, von dem heil’gen Öle, das der Lampe Licht verschafft. Ach, was nützen alle Gaben, fehlte deines Geistes Licht! Ach, was hülfen Form und Namen, hätt ich deine Salbung nicht!
- 102Gib mir zu trinkenGib mir zu trinken, gib mir von dem Wasser, das von dem Thron des Lammes quillt, Herr, von dem Brunnen der lebend’gen Quelle, dann ist mein Durst gelöscht, mein Weh gestillt.
- 103Herr, an deines Altars StufenHerr, an deines Altars Stufen stehen bittend wir vor dir. Höre unsres Herzens Rufen, schenke Frieden uns neu hier! Durch Apostelmund uns segne, dass uns Gnade werd zuteil; in der Liebe uns begegne: Herr, wir warten auf dein Heil! Herr, wir warten auf dein
- 104Herr, dein WortHerr, dein Wort, die edle Gabe, dieses Gold erhalte mir; denn ich zieh es aller Habe und dem größten Reichtum für. Wenn dein Wort soll nicht mehr gelten, worauf soll der Glaube ruhn? Mir ist’s nicht um tausend Welten, aber um dein Wort zu tun.
- 105Herr, dein WortHerr, dein Wort, die edle Gabe, dieses Gold erhalte mir; denn ich zieh es aller Habe und dem größten Reichtum für. Wenn dein Wort soll nicht mehr gelten, worauf soll der Glaube ruhn? Mir ist’s nicht um tausend Welten, aber um dein Wort zu tun.
- 106Herr, ich habe liebHerr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt. Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat!
- 107Herr, ich habe liebHerr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt. Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn; kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat. Amen.
- 108Herr, sei mir gnädigHerr, sei mir gnädig und erhöre meine Bitte, bewahre meine Seele, dass kein Übel ihr geschehe! Weise mir, Herr, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; bei dem einen erhalt mein Herz, dass ich in kindlicher Liebe und in Ehrfurcht vor dir steh! Wei
- 109Heute, heuteHeute, heute, so ihr seine Stimme höret, so verstocket eure Herzen nicht. Kommt, lasset uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat. Denn er ist unser Gott.
- 110Ich freue michIch freue mich über die, so mir sagten: Lasset uns in das Haus des Herrn gehn, damit unsre Füße stehn in deinen Toren, Jerusalem, Jerusalem. Jerusalem ist gebaut, dass es eine Stadt sei, da man zusammen kommen soll, da die Stämme hinaufgehen sollen, die S
- 111Ich komme vor dein AngesichtIch komme vor dein Angesicht, verwirf, o Herr, mein Flehen nicht, vergib mir alle meine Schuld, du Gott der Gnade und Geduld!
- 112Jesus, erfülle mein HerzeJesus, erfülle mein Herze mit Freude, schenke mir immerdar himmlische Kraft. Du bist die Quelle, o spende mir heute Wasser des Lebens, das Seligkeit schafft. Sieh doch mein Herze heut gnädiglich an, lass, o mein Heiland, geborgen mich sein.
- 113Komm her, freu dich mit unsKomm her, freu dich mit uns, tritt ein; denn der Herr will unter uns sein, er will unter den Menschen sein. Komm her, freu dich, der Herr will unter uns sein.
- 114Komm zur LebensquelleKomm zur Lebensquelle, armes, müdes Herz, labe dich und blicke dankend himmelwärts! Lass den Fuß, den müden, endlich ruhen aus, halte Rast hienieden in des Vaters Haus!
- 115Kommet herKommet her zu mir, alle ihr Mühseligen, alle ihr Beladenen; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und mein
- 116Lass du mich stille werdenLass du mich stille werden, mein Herr und Gott, nur deine Stimme hören in Glück und Not!
- 117Näher, noch näherNäher, noch näher, fest an dein Herz, ziehe mich, Jesus, in Freude und Schmerz! Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt; schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
- 118Nun gib uns Pilgern aus der QuelleNun gib uns Pilgern aus der Quelle der Gottesstadt den frischen Trank; lass über der Gemeinde helle aufgehn dein Wort zu Lob und Dank.
- 119O bilde michO bilde mich, mein Meister, so recht nach deinem Sinn, Gebieter aller Geister, dass ich dein Jünger bin!
- 120O Herr, vernimm mein innig FlehnO Herr, vernimm mein innig Flehn, leih gnädig mir dein Ohr; zu dir, mein König, dring mein Schrei, steig mein Gebet empor. Ich wende mich zu dir, mein Gott, in früher Morgenstund; Gehör schenk dem, der demutsvoll dich preist mit Herz und Mund.
- 121O Jesu, du seligste RuhO Jesu, du seligste Ruh, mein Heiland, nun segne mich du! Schenk himmlische Wahrheit, gib Licht mir und Klarheit, sende heut Tröstung und Gnade mir zu!
- 122Offen ist der BornOffen ist der Born der Gnade, Jesus Christus ist dir nah. Wenn auch groß und schwer dein Schade, Hilfe ist für dich jetzt da. Offen ist des Trostesquelle, müde Seele, komm herzu! Sieh, das Wasser sprudelt helle, komm und schöpfe Fried und Ruh. Schöpfe Kra
- 123Schaffe in mir, Gott, ein reines HerzeSchaffe in mir, Gott, ein reines Herze und gib mir einen neuen, gewissen Geist. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir.
- 124Still und demutsvollStill und demutsvoll ergeben stehe ich an heil’gem Ort, warte voller Heilsverlangen, Herr, auf deines Geistes Wort.
- 125Tut mir auf die schöne PforteTut mir auf die schöne Pforte, führt in Gottes Haus mich ein; ach wie wird an diesem Orte meine Seele fröhlich sein! Hier ist Gottes Angesicht, hier ist lauter Trost und Licht.
- 126Vater der LiebeVater der Liebe, du Gott aller Gnade, heute lass Segen uns werden zuteil. Mit uns die Scharen der Dürstenden lade, ihnen schenk Frieden und ewiges Heil, ihnen schenk Frieden und ewiges Heil.
- 127Wer steht vor deiner HerzenstürWer steht vor deiner Herzenstür und bittet: Lass mich ein? Wer bietet freundlich Hoffnung dir für deine Angst und Pein? Wer liebet, Seele, dich so sehr? Es ist der Herr!
- 128Wie Maria will ich lauschenWie Maria will ich lauschen, Jesu, deinem Segenswort. Möcht mit keinem Platz hier tauschen; dir zu Füßen ist der Ort, wo die Seele kann verspüren: Dies ist reines Lebensbrot. Mag dein Wort mich stets berühren: Dieses eine, Herr, ist not.
- 129Wo soll ich gehnWo soll ich gehn, wenn du mich nicht geleitest den Weg, der hin zur lieben Heimat führt? Wie könnt ich stehn, wenn du mir nicht bereitest Vergebung, Liebe, die das Herz berührt? Herr kehre ein mit deinen reichen Gaben Kehr bei mir ein zu meiner Seligkeit
- 130Ziehe deine Schuhe ausZiehe deine Schuhe aus, denn der Ort, wo du stehst, ist heilig! Heilig ist Gott! Höre seine Stimme und beuge dich tief vor ihm. So wird er dich erlösen von deiner Sünden Last in seinem heil’gen Haus. Ziehe deine Schuhe aus, denn hier ist Gottes Haus!