Jesaja 62,1
Bedeutung des Verses in einfacher Sprache:
Der Prophet Jesaja spricht in diesem Vers über seine tiefe Sorge und Leidenschaft für das Wohl Jerusalems (auch Zion genannt). Er sagt, dass er nicht aufhören wird, darüber zu reden und dafür zu kämpfen, bis die Stadt endlich wieder in Gerechtigkeit erstrahlt und von Gottes Heil erfüllt ist.
Ausarbeitung in einfacher Sprache:
- „Um Zions willen will ich nicht schweigen“
→ Ich werde nicht still sein, weil mir Zion (also das Volk Gottes) sehr wichtig ist. Ich kann nicht einfach zusehen, wie es leidet oder ungerecht behandelt wird. - „Um Jerusalems willen will ich nicht innehalten“
→ Ich werde nicht aufhören, mich für die Stadt einzusetzen. Ich werde weiter beten und reden, bis sie gerettet und erneuert wird. - „Bis seine Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz“
→ Ich werde erst dann zufrieden sein, wenn Jerusalem wieder ein gerechter Ort ist – ein Ort, an dem alles gut und richtig ist. Das soll so strahlen, dass es alle sehen können. - „Und sein Heil brenne wie eine Fackel“
→ Die Rettung Jerusalems soll so deutlich und leuchtend sein wie eine brennende Fackel in der Dunkelheit. Jeder soll erkennen, dass Gott es wiederhergestellt hat.
Was bedeutet das für heute?
Der Vers zeigt, dass wir uns für das Gute einsetzen sollen. Es geht darum, nicht einfach wegzusehen, wenn etwas ungerecht ist. Stattdessen sollten wir für Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden eintreten – sei es durch Worte, Gebet oder Taten.
Jesaja hatte eine große Hoffnung: Gott wird eingreifen und alles zum Guten wenden. Diese Hoffnung kann uns auch heute ermutigen, nicht aufzugeben und für das Richtige einzustehen.
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